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Tübingen nach Maß

Tübingen steckt voller Geschichten und keine Stadtführung ist wie die andere. Ich begleite Sie auf einer klassischen Altstadtführung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und flaniere mit Ihnen durch 1000 Jahre Stadtgeschichte. Start, Ziel und Dauer der Führung richten sich nach Ihren Wünschen.

Sie können mit mir auf den Spuren von Handwerkern und Weingärtnern durch die Unterstadt streifen, durch die neuen Stadtquartiere spazieren, auf Jakobswegen pilgern, sich zu Kunst, Musik und Literatur aufmachen, Tübingens französische Seiten entdecken und vieles mehr. Gerne auch auf dem Stocherkahn einer Schlenderweinprobe mit einem Glas in der Hand.

Sehr gerne begleite ich Sie durch die Kunsthalle oder das Stadtmuseum, die Stiftskirche, das Kloster Bebenhausen oder in die Ausgrabungsstätte in der Rottenburger Sülchenkirche.

Wir sind in Tübingen stolz auf unsere verwinkelte Altstadt. Leider verderben Treppen und steile Anstiege vielen in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen den Tübingen-Genuss. Für sie gibt es treppenfreie und rollstuhltaugliche Spaziergänge, die ich gerne individuell mit Ihnen abstimme.

Für Ihr Familientreffen oder Ihre Firmenexkursion stelle ich Ihnen gerne eine Stadtführung zusammen, die genau auf Sie zugeschnitten ist. Erzählen Sie mir, wer Sie sind, was für besondere Interessen Sie haben und welcher Anlass Sie nach Tübingen führt und ich plane für Sie einen Spezialspaziergang.

In zwanzig Jahren habe ich ein üppiges Portfolio an unterschiedlichen Themenführungen entwickelt: Führungen zur Tübinger Frauengeschichte, Führungen zu Tübingen im Mittelalter, im 30-jährigen Krieg, im 19. Jahrhundert, in der Nachkriegszeit, Führungen zur Altstadtsanierung oder zur Geschichte der Tübinger Cafés und Konditoreien gehören dazu. Außerdem Liebesgeschichten, Kriminalgeschichten, Universitätsgeschichten. Und noch viel mehr. Fragen Sie mich einfach nach dem Thema, das Sie besonders interessiert.

Altstadtführung klassisch

Auf einem Rundgang durch die historische Altstadt zeige ich Ihnen Highlights aus 1000 Jahren Stadt- und Universitätsgeschichte zwischen Schloss und Stiftskirche, Cotta-Haus und Kelter. Für alle, die Tübingen noch gar nicht kennen – oder für die, die hier leben und gerne wissen möchten, wo sie zu Hause sind.

Geh mal in die Unterstadt!

Die Unterstadt im Ammertal war der Wohnort der Bauern und Weingärtner Tübingens, der „Raupen und Gôgen“. Jahrhundertelang war der Weinbau der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Stadt, die Unterstadt war durch die Landwirtschaft geprägt und der Ammerkanal lieferte das Brauchwasser für Handwerksbetriebe. In den verträumten Gassen trifft Tradition auf Innovation, Dorfidyll auf Szenekultur. Das Tübingen jenseits der Universität, zwischen Nonnenhaus, Kelter und Jakobuskirche hat viel zu bieten.

Das neue Tübingen

1991 verließ die seit 1945 in Tübingen stationierte französische Garnison die Stadt: In einem innovativem Stadtentwicklungsprozess wurde einer der größten Militärstandorte in Deutschland zu einer „Stadt der kurzen Wege“ umgestaltet.
In einem gemischten Stadtquartier werden Wohnen und Arbeiten, Gewerbe und Kultur gleichzeitig und nebeneinander alltägliche Lebenswirklichkeit. Die ehemaligen Militärgebäude wurden mit neuen Funktionen in das neue Stadtviertel integriert. Statt kommerzieller Investoren bauten Baugemeinschaften für den eigenen Bedarf. 
In den Stadtteilen „Loretto“ und „Französisches Viertel“ leben mittlerweile etwa 6500 Menschen, 2000 haben hier ihren Arbeitsplatz. Das ungewöhnliche städtebauliche Konzept findet große internationale Anerkennung und erhielt mehrere Auszeichnungen.
In Tübingen selbst blieb es nicht bei dem einen Projekt: Mittlerweile sind auf alten Industriebrachen mehrere neue Stadtquartiere mit ähnlichen Konzepten entstanden und Tübingen ist längst ein Modell für den Städtebau der Zukunft.
Von einem anderthalbstündigen Rundgang durch die „Grüne Hölle“ Französisches Viertel bis zu einer mehrtägigen Exkursion durch verschiedene Quartiere organisiere ich Ihnen die Tour, die zu Ihnen passt.

Auf Jakobs- und anderen Glaubenswegen

Quer durch Tübingen verlaufen zwei europäische Pilgerwege: Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela, der auf eine jahrhundertelange Tradition zurück blicken kann und der Martinusweg, der seit Ende der 90er-Jahre auf den Spuren des heiligen Martin von Tours von Ungarn nach Frankreich auch durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart verläuft.
Die Jakobuskirche ist nicht nur die älteste erhaltene Kirche Tübingens, sondern auch eine Station auf dem Weg nach Santiago, in der Stiftskirche bildete das Chorherrenstift Sankt Martin den Anfang der Universität Tübingen.
Auf einem Spaziergang durch die Tübinger Altstadt erfahren Sie neben (kunst-)historischen Informationen allerlei über Pilgerei und fromme Wallfahrt vom Mittelalter bis heute. Gerne begleite ich Sie auch für einen halben oder ganzen Tag auf einem längeren Stück Jakobs- oder Martinusweg um Tübingen herum, (geistliche) Impulse inbegriffen.

Kunst in Tübingen

Von den Stiftskirchenfenstern, dem wohl wertvollsten Kunstwerk, das in der Altstadt zu finden ist, bis zu der neuesten Ausstellung des Künstlerbunds lohnt sich ein Rundgang zu Kunst in der Stadt: In Tübingen gibt es eine beachtliche Anzahl an Kunstwerken im öffentlichen Raum. Skulpturen und Denkmale vom 16. Jahrhundert bis heute schmücken Gebäude, Plätze und Parks und bereichern so das Stadtbild. Ein kunsthistorischer Rundgang durch ein ganz besonderes Freiluftmuseum. Gerne organisiere ich Ihnen einen Stopp in einer Galerie oder einem Atelier. Für eine Tagesexkursion ist die Führung gut kombinierbar mit einem Besuch in der Kunsthalle Tübingen.

Musikstadt Tübingen

Über 30 Chöre, mindestens ebenso viele Orchester und Ensembles und unzählige Bands bringen die Stadt zum Klingen. Angeblich ist Tübingen die Stadt mit den meisten Klavieren in Privathaushalten.
Spätestens seit 1817, als Friedrich Silcher als Universitätsmusikdirektor das musikalische Niveau der Studenten zu verbessern begann, ist Tübingen eine echte Musikstadt.
Auf dieser Stadtführung lernen Sie die musikalische Seite Tübingens kennen: An Friedrich Silcher kommen Sie natürlich nicht vorbei, ebenso wenig an musikalischen Frauen, den Paupersängern und manchem mehr. Ein must-have für Gesangsvereine und andere Musikliebhaber*innen!

Literarische Rundgänge

Mein Lieblingsthema! Ich habe Literaturwissenschaft studiert, ich liebe Lyrik, Lesen ist für mich ein Grundbedürfnis und ich lese wirklich gerne vor. Deshalb habe ich im Lauf der Jahre nicht nur einen, sondern eine ganze Reihe literarischer Stadtspaziergänge durch Tübingen entwickelt: Ich stelle Ihnen „weltberühmte“ Klassiker vor oder empfehle Ihnen unbekannte Geheimtipps. Moderne und zeitgenössische Lyrik, Tübingen als Handlungsort, Tübingen im Gedicht, Märchen und Balladen, schwäbische Romantik – und wenn Sie selber noch eine weitere Idee haben, stelle ich Ihnen auch gerne etwas Neues zusammen.

Franzosen in Tübingen

Von 1945 bis 1991 waren französischen Soldaten in Tübingen stationiert. Sie kamen als Besatzer, begleiteten den politischen und kulturellen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg und wurden schließlich Bündnispartner und oft auch Freunde. Sie haben sichtbare und unsichtbare Spuren in der Stadt hinterlassen.
Auch die engen Kontakte zu Tübingens französischer Partnerstadt Aix-en-Provence sorgen für französisches Flair.
Und schließlich gab es im Laufe der Jahrhunderte einen französischen Tanzmeister, einen französischen General, einen Tübinger Kaufmann, der sein Tagebuch in französischer Sprache führte und viele mehr: Tübingen ist dem Nachbarland am anderen Ufer des Rheins auf vielfältige Weise verbunden.

Tübinger Liebesgeschichten

Die perfekte Führung für Hochzeitsgesellschaften, Hochzeitstage oder JunggeselInnenabschiede: Ich erzähle Ihnen lauter Liebesgeschichten vor Tübinger Kulisse. Romantische, dramatische, lustige, nachdenkliche, mit und ohne Entsagung.

Rendez-vous auf dem Stocherkahn

Stocherkähne gehören auf den Neckar wie der Hahn auf den Stiftskirchenturm. Schon im Mittelalter transportierte man Menschen, Vieh und Waren auf diesen langen Nachen, die nicht gerudert, sondern mit einer langen Stange gestakt werden. Nach der Neckarkorrektion guckten sich die Tübinger Studenten von ihren Kommilitonen in Oxford und Cambridge das „Punting“ ab und Stocherkahnfahren wurde ein exklusiver studentischer Freizeitsport. Heute ist eine Stocherkahnfahrt ein verträumtes oder fröhliches, immer aber entschleunigtes Sommervergnügen. Kombinieren Sie Stocherkahn und Stadtführung. Ich komme mit Ihnen an Bord, erzähle Ihnen, was rechts und links am Ufer zu sehen ist und begleite Sie anschließend auf einem kleinen Rundgang durch die Stadt.

Schlenderweinproben

Sie spazieren durch die Tübinger Altstadt oder durch das Dorf Bebenhausen und haben ein Glas Wein in der Hand, das an sechs Stationen mit verschiedenen erlesenen Tropfen aufgefüllt wird, über die Sie kundig und unterhaltsam unterrichtet werden. Dazu gibt es eine Stadtführung – gerne passend zum Thema über Wein und Weinbau in Tübingen und im Kloster, aber auch jede andere Themenführung ist möglich – vor allem natürlich die literarischen Spaziergänge. Die machen dieses Event dann endgültig zum Gedicht. Wein ist schließlich Poesie in Flaschen.
Solch eine Weinprobe ist natürlich auch auf dem Stocherkahn möglich.
 
Diese Veranstaltung biete ich in Zusammenarbeit mit Philip Hild von Jacques' Weindepot Tübingen an und sie sollte aufgrund der notwendigen Vorbereitungen rechtzeitig gebucht werden.

Bebenhausen

Fünf Kilometer vor Tübingen, mitten im Schönbuch, liegt das Kloster Bebenhausen inmitten eines idyllischen Dörfchens. Die Bebenhäuser Zisterzienser waren im Mittelalter die reichsten Grundherren in der Region und sie gaben einen Teil ihres Geldes aus, um aus dem Kloster bis zur Reformation ein architektonisches Juwel zu machen. Ab dem 19. Jahrhundert nutzten es die württembergischen Könige als Jagdresidenz. Das „Schloss“ diente Charlotte von Württemberg bis 1948 als Wohnsitz. Heute sind Kloster und Schloss Museum, der klösterlich-königliche Charme ist jedoch geblieben.
Spazieren Sie mit mir durch diese märchenhafte Anlage. Entweder nur durch Kloster und/oder Schloss oder durch das ganze Dorf. Eine geführte Wanderung von Tübingen aus ist ebenfalls möglich: www.kloster-bebenhausen.de

Kunsthalle Tübingen

In einem eher biederen Wohngebiet aus den 60er-Jahren gibt es richtig gute, moderne Kunst. Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und zu Fragen der Kunst und der Gesellschaft möchten neue Einblicke und Erkenntnisse vermitteln. Die Kunsthalle Tübingen ist ein Ort, in dem sich die Besucher*innen in der Auseinandersetzung mit moderner und zeitgenössischer Kunst inspirieren, berühren und unterhalten lassen, in dem gestaunt und diskutiert werden darf: ein Spielraum der Gefühls- und Bewusstseinsbildung. Auch hier führe ich Sie gern: www.kunsthalle-tuebingen.de

Stadtmuseum Tübingen

Das Stadtmuseum im Kornhaus zeigt eine klassische Ausstellung zur Stadtgeschichte und Wechselausstellungen, die bestimmte Aspekte Tübinger Geschichte und Gegenwart zum Thema haben. Eine Besonderheit ist eine Ausstellung zum Werk Lotte Reinigers. Der Nachlass dieser ungewöhnlichen Künstlerin und Filmemacherin, die im Berlin der Goldenen Zwanziger Karriere machte, mit ihren Scherenschnitten eine ganze Welt in Licht und Schatten schuf und den ersten Trickfilm der Filmgeschichte drehte, ist schon alleine einen Ausflug nach Tübingen wert: www.tuebingen.de/stadtmuseum/

Stiftskirche

Ausgangspunkt der Tübinger Universität, kunsthistorisches Kleinod und Ort lebendigen Gemeindelebens: In der Tübinger Stiftskirche Sankt Georg gibt es viel zu sehen und viel zu erzählen. Wir begegnen beeindruckenden Männern und Frauen, die europäische Geschichte geschrieben haben, bewundern detailreiche Kunstwerke und fragen nach Glaubensvorstellungen vom Mittelalter bis heute. Wenn möglich, steigen wir auch auf den Stiftskirchenturm und bestaunen die Glocken und die Aussicht.

Führungen durch die Stiftskirche sind natürlich nur außerhalb von Gottesdiensten, Konzerten und Proben möglich.

Die Sülchenkirche bei Rottenburg

In der Friedhofskirche Sülchen bei Rottenburg sind seit 1869 die Bischöfe der Diözese Rottenburg-Stuttgart bestattet. 2011 startete im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme ein archäologisches Ausgrabungsprojekt, das Aufsehen erregende Funde zu Tage lieferte: Unter den Fundamenten der Kirche stieß man auf Reste von bedeutenden Vorgängerbauten, die bis in das 7. Jahrhundert zurückreichen. Die Bestattungstradition am Ort lässt sich sogar bis zu den Anfängen des Christentums in der Region zurückverfolgen. Jetzt ist die Sülchenkirche ein Erinnerungs- und Erlebnisort mit spektakulären archäologischen Fundstücken und freigelegten architektonischen Fundamenten in einem modernen Ausstellungsbereich. Darunter befindet sich die neue Bischofsgruft, ein einzigartiges und symbolstarkes Stück moderner Sakralarchitektur:
www.suelchen-museum.de/

Maßgeschneiderte Führungen und Tagesprogramme

Ihre Eltern haben sich in Tübingen kennen gelernt? Unter Ihren Vorfahren sind berühmte Tübingerinnen und Tübinger? Sie arbeiten in einer Zahnarztpraxis, Apotheke oder Buchhandlung? Sie sind eine Wandergruppe, ein Schrebergartenverein oder ein Hospizdienst? Sie bilden Stuckateure, Schreinerinnen oder Zimmerleute aus? Sie buchen eine Stadtführung als Rahmenprogramm zu einer Hochzeit, einem Geburtstag, einem Klassentreffen?
Ich stelle Ihnen sehr gerne eine für Sie maßgeschneiderte Stadtführung zusammen, die zu Ihrer Gruppe und Ihren Interessen passt. Dazu können wir auch Orte aufsuchen, die außerhalb des Altstadtbereiches liegen. Abstecher ins Museum der Universität auf dem Schloss, ins Stadtmuseum oder an andere Orte können ebenfalls eingeplant werden.
Von einer klassischen Altstadtführung mit einem kleinen Themenschwerpunkt bis zur extra für Sie gestalteten Themenführung ist alles möglich. Und niemand hat behauptet, dass eine Stadtführung immer nur anderthalb Stunden dauern darf. Machen Sie Ihren Tübingen-Besuch zu einem ganz persönlichen Erlebnis.

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